Umzugstipps vom Experten

Der Privatumzug, Firmenumzug oder Büroumzug kann durchaus Stress bedeuten, aber das muss nicht sein. Damit Sie es bei Ihrem Umzug einfacher haben, werden wir hier nützliche Umzugstipps und Umzugstricks schildern, damit es auch zu keinem Zeitdruck kommt.

Auf die Vorbereitung kommt es an!

Bei jedem privaten oder gewerblichen Umzug kommt es stets auf die Vorbereitung an, welche nur mit einer ausführlichen Planung möglich ist. Daher empfehlen wir, dass eine Umzugsplanung erstellt wird, welche circa sechs Monate vor dem Umzugstag beginnt. So wird auch nicht ständig an jede Kleinigkeit gedacht und die ersten Maßnahmen können getroffen werden, um später nicht unter Zeitdruck zu geraten.

Wir empfehlen zuerst selbstverständlich, dass Sie eine Umzugsfirma zur Hilfe nehmen, denn diese Erfahrungen werden Ihnen helfen, die nötigen Schritte einzuleiten. Unser Umzugsberater übernimmt eine kostenlose Vorbesichtigung vor Ort und kann Sie hinsichtlich aller Angelegenheiten umfangreich beraten.

Anschließend wird ein unverbindliches Angebot erstellt, in welchem Sie anschließend auch die Garantie haben, dass der Umzug am Umzugstag auch stattfinden kann. Je nachdem, ob Sie nur einzelne Leistungen gebucht haben oder den Vollservice-Umzug, können Sie die ersten Maßnahmen durchführen.

Tipp: Bei einem Vollservice-Umzug müssen Sie an nichts denken, denn in diesem Falle übernehmen wir alles für Sie!

6 Monate vor dem Umzug

Beginnen Sie sechs Monate vor dem Umzug damit, dass Sie eine Entrümpelung durchführen und den Kleiderschrank ausmisten. Alles was nicht mehr benötigt wird, sollte entsorgt werden, denn das Umzugsvolumen vergrößert sich dadurch und nimmt so deutlich mehr Zeit in Anspruch.

Dasselbe gilt auch beim Mobiliar, meistens können diese noch – genauso wie Klamotten – gespendet oder verkauft werden. Alle drei Tage kann das Aussortieren erfolgen und so kann sich von Raum zu Raum gearbeitet werden. Damit wird sicherlich auch kein unnötiger Ballast mit in die neue Bleibe genommen.

Selbst wenn es noch ein halbes Jahr bis zum Umzug ist, wird dies einiges vereinfachen und dafür sorgen, dass Sie nicht unter den Umzugsstress leiden werden. Wenn der Umzugstag angekommen ist, kann alles ganz entspannt verlaufen.

Übersicht: Checkliste für das Aussortieren

• Arbeiten Sie Schritt für Schritt die Räumlichkeiten durch, denn „alles auf einmal“ führt eher dazu, dass man ungenau arbeitet und eventuell werden noch Gegenstände benötigt. Die Küche ist einer der Bereiche, die für gewöhnlich erst am Schluss aussortiert werden.
• Planung: Erstellen Sie einen Plan mit welchen Räumen Sie beginnen und welche Schubläden und ähnliches durchgearbeitet werden. Das ermöglicht erst eine Übersicht.
• Deadline: Setzen Sie sich ein Datum, bis wann Sie auf jeden Fall je Raum / oder gar mit der gesamten Wohnung fertig sein möchten.

3 Monate vor dem Umzug

Etwa drei Monate vor dem Umzug kann es auch schon losgehen, indem die Wohnung (oder die geschäftlichen Räume) für den Umzug vorbereitet werden. Alle Gegenstände, die sicherlich nicht mehr benötigt werden, können gut verpackt in Umzugskartons gelegt werden.

Jeder Karton (auch wenn der Inhalt möglicherweise offensichtlich ist) sollte dennoch an allen Seiten beschrieben werden, denn das kann die Arbeit am Umzugstag vereinfachen oder beschleunigen. Kartons mit zerbrechlichen Gegenständen sollten wiederum besonders deutlich gekennzeichnet werden.

Hinzu sollte ein Umzugskarton niemals schwer beladen werden, denn die Kartons müssen im Umzugswagen aufeinandergestapelt werden und die Gefahr besteht, dass ein Karton den anderen zusammendrückt und somit Gegenstände beschädigt werden. Zudem sind auch nicht alle Kartons für schwere Gewichte ausgelegt.

Außerdem macht es die Arbeit sehr schwer, wenn Umzugskartons mit über 20 Kilogramm beladen werden. Die Möbelpacker oder Umzugshelfer sind früher erschöpft und die Arbeiten gelingen dann nur noch träge.

Übersicht: So wird richtig verpackt

• Ausreichend Umzugskartons kaufen: Kartons aus dem Einzelhandel sind meistens nicht sonderlich geeignet, hierfür sollte eher auf Ware aus dem Fachbetrieb gegriffen werden. Fragen Sie uns an für die Miete oder den Kauf von Kartons für den Umzug.
• Verpackungsmaterial kaufen oder sammeln: Zeitungspapier, Luftpolsterfolie und andere Dinge hat jeder zureicht, wenn man circa drei Monate vor dem Umzug damit beginnt, diese zu sammeln. Das wird unbedingt benötigt, wobei wir zusätzliches Material wie Packseide unbedingt empfehlen.
• Zerbrechliches separat einpacken: Vasen, Geschirr oder andere Produkte aus Glas und Porzellan sollten stets separat verpackt werden und im Idealfall auch mit kleinen Kissen und Packseide versehen werden.
• Ein- und Auspackservice: Nutzen Sie gerne den Ein- und Auspackservice von einem Umzugsunternehmen, denn somit haben Sie im Fall der Fälle auch einen Versicherungsschutz, wenn teure Gegenstände beschädigt werden sollten.

Am Umzugstag

Wenn Sie uns als Umzugsunternehmen in München für den Umzug gebucht haben, dann sind wir am Umzugstag pünktlich bei Ihnen und können mit der Arbeit beginnen. Der Vorteil für Sie ist, dass Sie von der Stressentlastung und auch von der Arbeitserleichterung massiv profitieren.

Für gewöhnlich wird ab 7:30 Uhr damit begonnen, dass der Umzugswagen befüllt wird, dafür werden zuerst die Umzugskartons und dann das Mobiliar (mit Demontage) verfrachtet. Angekommen in den neuen Räumlichkeiten kann es schon dazu übergehen, dass die Möbelmontage stattfinden und die Umzugskartons ausgepackt werden.

Jeder Umzugskarton sollte aber in dem Raum stehen, in welchen er später gebraucht wird und daher ist auch aus diesem Grund die Beschriftung notwendig. Schon nach kurzer Zeit, kennt jeder seine Aufgaben und es wird nicht lange dauern, bis der Umzug gänzlich abgeschlossen ist.

Übersicht: Für einen strukturierten Umzugstag

• Frühzeitig aussortieren und Entrümpelung vornehmen
• Umzugskartons nach System verpacken
• Koffer mit den notwendigsten erst zwei Tage vor dem Umzug packen
• Am Umzugstag nach System arbeiten; jeder sollte seine Aufgaben kennen

Nach dem Umzug

Nach dem Umzug geht es weiter mit den üblichen Aufgaben, welche unbedingt erledigt werden müssen. Das wäre der Behördengang, aber auch die Information an Freunde und Familie sowie die Nachbereitung.

• Behörden über den Umzug informieren: Adressänderung im Personalausweis, KFZ-Zulassungsstelle, Finanzamt und möglicherweise: Agentur für Arbeit, BAföG-Amt ect.
• Vertragspartner informieren: Abo-Services, Versandadresse/Rechnungsadresse ändern, Banken, Abo-Services und Telefonanbieter
• Freunde und Familie informieren

Doch es gibt auch Arbeiten, welche zur Nachbereitung erfolgen müssen, dies wären unter anderem:

• Sonder- und Sperrmüll entsorgen
• Räumlichkeiten putzen
• Umzugskartons wieder abgeben / verkaufen
• Treppenhaus reinigen
• Nachsendeauftrag bei der Post einrichten